Online Harpfe

  • 03/12/2019 0 Kommentare
    „In Osttirol kann ich am besten Kraft tanken“

    Politik und Medien, eine Welt in der sich die gebürtige Osttirolerin Denise Aichelburg sichtlich wohl fühlt. Im Gespräch mit GÜNTHER HATZ gibt sie Einblick in ihr tägliches Arbeitsfeld.

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  • 05/09/2019 0 Kommentare
    Heißer Weltcup-KickOff der ÖSV-Damen in Osttirol

    Der alpine Skiweltcup in Lienz feiert heuer sein 50-jähriges Jubiläum - im Jahr 1969 fand der überhaupt erste Weltcup in Lienz statt. Am 28. und 29. Dezember gastieren die Damen-Bewerbe zum zwölften Mal in der Sonnenstadt! Die ÖSV-Technikerinnen gaben beim schon traditionellen Trainingslager in Osttirol den KickOff für den heurigen Jubiläumsweltcup in Osttirol.

    36 Grad Celsius und mehr in Osttirol - „40 Grad weniger und es gäbe perfekte Bedingungen für den Skiweltcup in Lienz“, schmunzelte Slalom-Ass Bernadette Schild. Mit ihren Technikerkolleginnen
    Franziska Gritsch, Katharina Huber und Katharina Truppe absolvierte sie im Hochsommer ein Trainingslager in Osttirol. Umfangreiche Aktivitäten wie Berg-, Kletter- und Mountainbike-Touren, Stand-Up-Paddling, Tennis, Beachvolleyball und vieles mehr standen auf dem Programm. Die ÖSV-Damen waren im „Der Dolomitenhof“ in Tristach untergebracht und genoßen die Trainingstage, die vor allem auch unter dem Motto „Teambuilding“ standen. Dazu Bernadette Schild: „Es ging hier sehr viel um Teambuilding, da es in der Mannschaft kleine Änderungen gab und sich alle wieder zusammenfinden müssen - von den Athletinnen über die Trainer bis hin zur Physiotherapeutin. Solche Kurse wie hier in Osttirol sind Gold wert.Wir sind umringt von traumhaften Bergen, erleben viel und haben viel Spaß. Solche Konditionkurse sind wichtig, um an seine Grenzen und auch darüber hinaus zu gehen.“

    Klettern in der Galitzenklamm

    Die Galitzenklamm am Fuße der Lienzer Dolomiten, wenige Radminuten vom Lienzer Stadtzentrum entfernt, ist neben dem Wassererlebnispark und dem spektakulären Wasserschaupfad das Paradies für Klettersteigfans. Dort werden zahlreiche Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden angeboten. Davon konnten sich auch die vier ÖSV-Technikerinnen überzeugen. „Ich gehe sehr gerne klettern, aber ein Klettersteig ist immer wieder ein besonderer Nervenkitzel. Es hat riesigen Spaß gemacht, in der Galitzenklamm einige Touren zu unternehmen“, sagte die Kärntnerin Kathi Truppe, die bereits zwei Mal den Weltcup in Lienz bestritten hat: „Bisher lief es auf dem steilen Hang noch nicht so gut für mich. Aber die Vorfreude auf die Heimrennen in Osttirol ist natürlich riesengroß“.

    Auch Anna Veith trainierte in Osttirol
    Der Schnee ist noch in weiter Ferne, doch im August geht es für die ÖSV-Damen zum ersten Schneetraining nach Neuseeland. Für das Lienzer OK-Team um Werner Frömel hat schon die heiße Phase der Vorbereitungen auf die Bewerbe am 28. Dezember 2019 (Slalom) und tags darauf mit dem Riesentorlauf. Frömel: „Da die Trainingswochen in Lienz in den Weltcupjahren bereits Tradition haben, sehen wir dieses Ereignis als besondere KickOff-Veranstaltung für den heurigen Jubiläumsweltcup ,50 Jahre Skiweltcup in Lienz´“. Besonders freute es uns, dass auch Anna Veith mit ihrem Trainerteam vor Ort war. Aufgrund ihrer Knieprobleme wickelt sie jedoch ein gesondertes Programm ab. „Wir wollen für die Besucher spektakuläre Events und ein umfangreiches Rahmenprogramm mit interessanten Sideevents auf die Beine stellen“, sagte Frömel.

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  • 15/07/2019 0 Kommentare
    20 Jahre Harpfe - Gewinnspiel

    Anlässlich des 20 Jahr Jubiläums der „Harpfe“ organisierten wir ein Gewinnspiel mit vielen tollen Preisen (lesen Sie HIER die Online-Ausgabe der Harpfe). Neben Essensgutscheinen, Eintrittskarten und Büchern gab es als Hauptpreis auch ein Wochenende in einem Südtiroler Hotel zu gewinnen.

    Die Frage, die es zu beantworten galt, war:
    In welchem Jahr erschien die allererste „Harpfe“?
    Die richtige Antwort ist natürlich: 1998.

    Unter den zahlreichen Einsendungen haben die Mitarbeiter der „Hallo Osttirol Touristik & Lichtwerbung GmbH“ Anfang Juli die GewinnerInnen gezogen. Die Ziehung erfolgte
    unter dem Ausschluss des Rechtsweges.

    Herzliche Gratulation aus der „Harpfe“-Redaktion geht an:
    Frieda Kleinlercher
    Katrin Steiner

    Ganz herzlich gratulieren möchten wir auch Hildegard Moser, der Gewinnerin des 2. Preises, 1x2 Übernachtungen in der Lienzer Luxus-Unterkunft „Dolomite DE Luxe“.

    Wir freuen uns sehr, dass das Gewinnspiel so großen Anklang gefunden hat und bedanken uns bei allen Leserinnen und Lesern der „Harpfe“ für die tolle Unterstützung.

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  • 03/06/2019 - Harpfe 0 Kommentare
    "Ich kandidiere wieder!"

    Die Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik ist nach ihrer zweijährigen Funktion an der Spitze der Tiroler SPÖ wieder im politischen Alltag in ihrer Heimatstadt angekommen. Im Gespräch mit Günther Hatz erzählt Blanik, wie sie damit umgeht und was sie bewegt hat.

    HARPFE: „I mecht so gern landen, mecht in deiner Nähe bleiben . . .“ hat die Sängerin Maria Bill in einem Lied gesungen. Ist die Lienzer Bürgermeisterin nach ihrem politischen Ausflug an die Spitze der Tiroler SPÖ wieder in ihrer Heimat gelandet?
    ELISABETH BLANIK: Lienz ist und war immer mein Schwerpunkt. Aber es stimmt, dass die letzten zwei Jahre besonders arbeitsintensiv waren. Meine Aufgaben als Bürgermeisterin und der Landtagswahlkampf mit mir als Spitzenkandidatin waren zeitlich und vom persönlichen Einsatz her äußerst herausfordernd! Denn es galt zeitgleich große Projekte wie das Mobilitätszentrum, die Schule Nord und die Neugestaltung des Lienzer Hauptplatzes zu entwickeln. Meine Lebensqualität hat sich jetzt sehr verbessert und ich habe wieder Zeit und Muse, neben der Arbeit für die Menschen in unserer Stadt und unserem Bezirk, unsere wunderbare Stadt mit all ihren Vorzügen zu genießen. Dies verbinde ich gerne mit vielen persönlichen Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt, um ihre Anliegen noch besser zu verstehen.

    Bereuen Sie jetzt im Nachhinein, die Führung der SPÖ im Jahre 2016 übernommen zu haben?
    BLANIK: Nein, es war eine sehr wertvolle und erfolgreiche Erfahrung. Ich möchte diese Zeit nicht missen. Immerhin habe ich viel gelernt, viel gesehen, war in jeder Stadt in Tirol, habe gesehen was dort gut funktioniert und dies für Lienz mitgenommen. Allerdings habe ich aber auch erkannt, in wie vielen Bereichen wir als Stadt und auch als Bezirk Vorbild für andere sein können. Und, nicht überraschend, habe ich noch mehr für mich erkannt, dass es bei uns am schönsten ist!

    Sie wurden mit 92,78 Prozent zur Landesparteichefin gewählt, ihr Nachfolger Georg Dornauer am 2. März 2019 mit „nur“ 85 Prozent der Delegiertenstimmen. Zufrieden?
    BLANIK: Ich bin zufrieden mit dem Vertrauen, dass die Parteimitglieder in mich gesetzt haben, ja! Das ist eine große Freude und auch Ehre. Ich habe es immer als meine Aufgabe und auch als meine Verantwortung gesehen, die jungen – und in der politischen Arbeit auf Landesebene – neuen Kandidatinnen und Kandidaten durch die Wahl zu führen und die erste Zeit im Landtag voranzugehen. Jetzt bin ich sehr glücklich darüber, dass sich der Kreis geschlossen hat und ich mich wieder mit voller Kraft für die Stadt und den Bezirk einsetzen darf.

    In Lienz warten viele Aufgaben auf Sie. Was hat Priorität?
    BLANIK: Derzeit natürlich die Umsetzung des Mobilitätszentrums, die Baubesprechungen mit der ÖBB sind voll im Gange. Parallel dazu sind wir gemeinsam mit den Sprengelbürgermeistern gerade dabei, die Schule Nord mit einem wettbewerblichen Dialog neu zu strukturieren und zu sanieren. Die Umsetzung sollte 2021 bzw. 2022 gelungen sein. Die Innenstadtentwicklung Hauptplatz beschäftigt uns derzeit in den Ausschüssen, genauso wie der Eislaufplatz! Freude machen aber auch kleinere Projekte wie die Erweiterung des Spielplatzes am Iselkai oder die Planung von Proberäumen für unsere jungen Musiker. Die Stadt sprüht jedenfalls vor Ideen und es würde den Rahmen sprengen, alles aufzuzählen.

    Dem Umbau des Bahnhofgeländes sehen viele BürgerInnen mit gemischten Gefühlen entgegen, ein absolutes Verkehrschaos wird befürchtet. Wie ist da Ihre Gefühlslage?
    BLANIK: Die Baustelle Mobilitätszentrum ist natürlich eine Herausforderung für den Verkehr durch die Stadt. Wir arbeiten in vielen Sitzungen mit den Verkehrsplanern und dem Land Tirol daran, möglichst gute Lösungen für den Verkehrsfluss durch und in die Stadt zu entwickeln. Was bereits fixiert ist: Die B 100 wird während der Arbeiten auf den Bahnhofsvorplatz verlagert und zweispurig befahrbar sein. Aber ja, eine Baustelle ist eine Baustelle, weshalb ich schon jetzt um Verständnis für eventuell auftretende Unannehmlichkeiten bitte. Im Gegenzug erhalten wir einen zeitgemäßen Bahnhof und ein modernes Mobilitätszentrum. Auch die Errichtung der Fernwärme war damals eine herausfordernde Baustelle. Die gesamte Stadt war aufgegraben. Heute möchte niemand mehr die Annehmlichkeiten der Fernwärme missen.

    Vor 15 Jahren erfolgte der Einstieg in die Lokal- bzw. Landespolitik. Welche Erfolge heften Sie seit dieser Zeit auf Ihre Fahnen?
    BLANIK: Auf Landesebene kann ich schon feststellen, dass sich der Bezirk, auch in der Wahrnehmung in Nordtirol, jetzt durchaus anders darstellt. Wir sind im wahrsten Sinn des Wortes selbstbewusster und man erkennt, welches unglaubliche Potential in diesem Bezirk, seinen Menschen und seiner unglaublichen Schönheit steckt. Zu dieser Bewusstseinsänderung habe ich sicher beigetragen. Die Verlagerung von Einrichtungen aus Innsbruck in die Bezirke war und ist mein Schwerpunktthema seit ich im Landtag bin und trägt durchaus Früchte. Aber, wie auf allen politischen Ebenen, erreicht niemand alleine etwas. Es geht immer nur im Zusammenspiel mit anderen, die ebenfalls das Bestmögliche für den Bezirk erreichen möchten. Besonders freut mich derzeit die neue Förderung für Bauen im ländlichen Raum in der Wohnbauförderung. Ein Antrag von mir, der vor zehn Jahren das erste Mal im Landtag eingebracht und jetzt umgesetzt wurde. Politik, speziell Landespolitik, ist das Bohren harter Bretter. In der Stadtpolitik bin ich froh über das konstruktive Klima und die gute Zusammenarbeit trotz aller Unterschiedlichkeiten. Dadurch konnten echte Herzensangelegenheiten realisiert werden, wie beispielsweise der Ganzjahresganztageskindergarten, der Montessori-Kindergarten, das Vereinshaus, das Jugendzentrum mit der mobilen Jugendbetreuung, der Schulsozialarbeit in allen Schulen. Dass wir das Dolomitenbad erneuern und ein Tierheim errichten konnten genauso wie das neue Bergrettungsheim, an dem mehrere Gemeinden und engagierte Vereine mit beteiligt waren, erfüllt mich mit Freude. Genauso, dass wir gemeinsam im Planungsverband das Zukunftsprojekt Breitbandversorgung aufgesetzt haben. Hinzu kommen viele kleinere Projekte, wie das Stadt:Labor Lienz am Hauptplatz, in dem unmittelbare Diskussionen zu Projekten und Themen möglich sind.

    Welches Thema brennt Ihnen unter den Nägeln?
    BLANIK: Zentral wichtig im Bereich Tourismus ist sicher die Verlängerung der Saisonen durch neue Angebote im Frühjahr und Herbst. In einem Bürgerbeteiligungsprojekt haben wir uns ein Jahr lang mit der Erarbeitung von Zielgruppen und Angeboten auseinandergesetzt, natürlich mit Blick auf den Hochstein, und der Vorgabe, kein Projekt isoliert zu betrachten. Der Fokus sollte im Bereich der Zielgruppen auf Naturgenuss, Erholung und Entspannung mit Stadterleben gelegt werden.

    Die Gemeinderats- und BürgermeisterInnen-Wahlen werden in drei Jahren geschlagen. Wieder mit Ihnen als Spitzenkandidatin der SPÖ?
    BLANIK: Ja, sehr gerne kandidiere ich wieder als Bürgermeisterin und gemeinsam mit meinem Team für den Gemeinderat der Stadt Lienz. Bürgermeisterin dieser Stadt zu sein, ist die schönste Aufgabe und Tätigkeit, die ich mir vorstellen kann.

    Welche Aufgaben sollten bis zum Wahltag 2022 für Sie unter Dach und Fach sein?
    BLANIK: Neben unzähligen anderen Projekten soll das Mobilitätszentrum fertig sein, die Nordschule in Bau und die Hauptplatzumgestaltung begonnen sein. Beim Eislaufplatz müssen zumindest klare Pläne vorhanden sein.

    Was sagen Sie zu den Neuwahlen?
    BLANIK: Ich bin zutiefst erschüttert über das Sittenbild, das uns momentan zwei Parteien auf Bundesebene zeigen. Es wird wieder einmal deutlich, dass die stabilen politischen Kräfte die Städte und Gemeinden sind. Also die, die nah an der Bevölkerung agieren, und, wie es Umfragen bestätigen, auch zu Recht mit dem größten Vertrauen ausgestattet sind. Wir werden also wählen, aber es muss schon auch erlaubt sein zu fragen, ob es verantwortungsvoll ist, schon die 2. Regierung zu sprengen.

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  • Lucas Zolgar spielt Pfarrer Otto Neururer
    15/04/2019 - HARPFE 0 Kommentare
    Lucas Zolgar spielt Pfarrer Otto Neururer

    Im Bischofshaus in Innsbruck wurde der neue Tiroler Film „Otto Neururer – Hoffnungsvolle Finsternis“ vorgestellt. Ottfried Fischer als alternder Priester und erstmals auch als Co-Produzent. Die offizielle Premiere findet am 4. Oktober 2019 in Innsbruck statt.

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  • 19/12/2018 - Harpfe 0 Kommentare
    ​Die vier Gewinnerinnen sind ermittelt

    Die Frage, die es zu beantworten galt, war:
    Aus welcher Osttiroler Gemeinde stammt Gertraud Patterer?
    Die richtige Antwort ist natürlich: Dölsach.

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  • 03/12/2018 - Harpfe 0 Kommentare
    „Linderhütte“ in den Dolomiten verlor ihr Dach

    Seit 1884 steht am Spitzkofelgrat in 2.683 Meter Seehöhe die nach ihrem Erbauer benannte „Linderhütte“. Sie ist damit die älteste alpine Schutzhütte in den Lienzer Dolomiten und hat ihr ursprüngliches Erscheinungsbild bis heute erhalten. Die Hütte ist für jeden Bergsteiger frei zugänglich und wird gerne als Übernachtungsplatz genutzt, um am Lienzer Hausberg den Sonnenunter- oder –aufgang zu erleben. Sie steht im Eigentum des Österreichischen Touristenklubs Sektion Lienz und wurde im Jahr 1994 generalsaniert. Wie Mitglieder der Alpenraute am vergangenen Wochenende feststellen mussten, ist das jüngste, verheerende Orkanereignis auch an der „Linderhütte“ nicht spurlos vorübergegangen. Das Dach wurde samt Unterkonstruktion komplett vom Mauerwerk gerissen und offenbar in die nördlich abfallende Wilde Badstube geblasen. Bereits im Jahr 1942 riss ein Sturm das Dach herunter, damals ins südlich gelegene Hallebachtal. Infolge der Kriegswirren und wichtigerer Aufbauarbeiten dauerte es damals übrigens 16 Jahre bis zur Renovierung. Da die Hütte nunmehr ungeschützt dasteht, Wasser und Schnee bereits eingedrungen sind, muss sie bei einer Renovierung komplett entkernt werden. Material, Maschinen und Arbeiter müssen per Hubschrauber transportiert werden, was die Kosten entsprechend erhöht. Die Kosten der Wiederherstellung der Hütte werden mit 20.000 Euro eingeschätzt.

    Aufruf
    Der ÖTK bittet alle jene, die die „Linderhütte“ schon einmal besucht haben, oder das noch vorhaben, um Unterstützung und eine Spende auf folgendes Konto bei der Lienzer Sparkasse:
    IBAN AT18 2050 7000 0000 8433

    FOTOS: Chris Falkner, Alpenraute Lienz

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  • 06/09/2018 - Harpfe 0 Kommentare
    Lied von Nußdorfer Kindern geht um die Welt

    Wie der Zufall so spielt. Im Musikshop Petutschnig in Lienz wird eine CD verkauft, auf der 26 Kinder aus Nußdorf Lieder für eine Messe singen. Geschrieben und komponiert ebenfalls von einer Nußdorferin, Irmgard Olsacher und auch hier produziert.
    Elisabeth Ziegler-Duregger, die Obfrau des Vereins „Bildung bringt Frieden“ und Mitglied des Interreligiösen Teams Osttirol, die sie dort entdeckte, war begeistert von den fröhlichen Texten und Stimmen. Und nun kommt der zweite Teil des Zufalles. Einige Wochen vorher verschickte die Zentrale der internationalen „Vereinte Religionen Initiative“ eine Einladung, aus allen Teilen der Welt Musikstücke für eine besondere CD zu schicken. Ein in Amerika bekannter Musiker plant damit einen besonderen Beitrag für das „Parlament der Weltreligionen“, das in der ersten Novemberwoche in Toronto, Kanada zusammenkommen wird. Tausende Angehörige von den verschiedensten Glaubensrichtungen treffen sich dort, um über die gemeinsame Arbeit für eine bessere Welt zu sprechen. Das Lied der Nußdorfer Kinder, „Heilig bisch du“ hat ihm sofort gefallen und wird nun der Gruß aus Österreich an die Teilnehmer sein.
    Aber es wird noch weiter um die Welt wandern, da es über 1000 regionale Gruppen der „United Religions Initiative“ URI in 106 Ländern gibt. Jede dieser Gruppen besteht aus mindestens sieben Teilnehmern aus mindestens drei Religionen, die gemeinsame Aktionen in ihrer Region durchführen. Von kulturellen Veranstaltungen bis zur Hilfe bei ganz konkreten Problemen, wie der derzeitigen Flut in Indien.

    Steine aus über 100 Ländern
    Die Europa-Vertreterin im Global Council, Marianne Horling, war im August zu Besuch
    in Lienz, um wieder die „Glocke für Frieden und Freundschaft“ am Hochstein zu läuten. Sie konnte dabei die Steine aus allen Osttiroler Gemeinden bewundern, die in diesem Sommer um die Steine aus über 100 Ländern und von heiligen Orten der Religionen herum geklebt wurden. So dass Frieden und Freundschaft mitten im Bezirk beginnen. Ein Bild vom Turm mit der beeindruckenden Aussicht und einem Bericht über seine Entstehungsgeschichte wurde im Februar an alle 56 URI Gruppen in 19 europäischen Ländern versandt und ziert die URI Europa Facebook Seite. Der Monat um den UNO Weltfriedenstag am 21. September wäre für Familien und Gruppen vielleicht ein guter Grund für einen Besuch am Hochstein. Und jeder kann noch einen persönlichen Stein am Turm deponieren. Wer Steine aus anderen Ländern beitragen kann, bitte beim Interreligiösen Team Osttirol melden, damit sie mit Schild gesichert werden können.
    Tel. 0664/1551520
    Zur Finanzierung dieses und anderer Projekte, werden Kerzen beim Turm angeboten und nun auch schöne „Licht für das Leben“ Kerzen aus Ton, die am Friedhof den vielen Plastikmüll reduzieren könnten. Hergestellt und verkauft in der Werkstatt von „Pro mente“ in der Schweizergasse, in „Silvis Schatzkiste“ in Lienz und im Vereinsbüro.

    Weitere Initiative
    Es gibt noch eine weitere Initiative, die von Osttirol aus in die Welt geht. Seit genau 20 Jahren gibt es das Projekt „Die kleine Eule“, eine Geschichte der österreichischen Autorin Lene Mayer-Skumanz über die Frage, „wer alles erschaffen hat“. Sie wurde inzwischen für eine Internetseite für mögliche LeserInnen in 45 Sprachen in 171 Ländern übersetzt.
    www.kleine-eule.net
    www.little-owl.net
    Das Jubiläum wird im Oktober in Lienz mit vielen Übersetzern am „Eulenweg“ am Schlossberg gefeiert. Die Mitglieder des Vereins „Bildung bringt Frieden“ freuen sich, wenn Sie diese Informationen an Freunde in anderen Ländern weitergeben.

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  • Erich Mair
    13/06/2018 - Harpfe 0 Kommentare
    Mehr als 200.000 Euro für soziale Zwecke gesammelt

    Erich Mair, Alt-Bürgermeister der Marktgemeinde Nußdorf-Debant, Ex-Touristiker, allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für klassische Malerei, bereitet die nächste Charityaktion vor. „Harpfe“-Mitarbeiter Günther Hatz erzählt er von seinem nächsten großen Vorhaben.


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  • 12/02/2018 - Harpfe 0 Kommentare
    Superstar Mikaela Schiffrin stimmte sich in Lienz auf Olympia in Südkorea ein!

    Die 22-jährige US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin genoss kurz vor dem Jahreswechsel 2017 am Lienzer Hauptplatz die Weltcup-Party.

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  • 12/02/2018 - Harpfe 0 Kommentare
    ROTE NASEN Frauenpower für Osttirol

    Zwei neue Clowninnen bringen kleinen und großen PatientInnen zum Lachen

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  • 11/02/2018 - Harpfe 0 Kommentare
    Essen macht Wissen“ in Lienz

    Ein Dinner der besonderen Art wurde am 24. Januar 2018 in der landwirtschaftlichen Lehranstalt Lienz serviert.

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