Online Harpfe

  • 03/12/2018 - Harpfe 0 Kommentare
    „Linderhütte“ in den Dolomiten verlor ihr Dach

    Seit 1884 steht am Spitzkofelgrat in 2.683 Meter Seehöhe die nach ihrem Erbauer benannte „Linderhütte“. Sie ist damit die älteste alpine Schutzhütte in den Lienzer Dolomiten und hat ihr ursprüngliches Erscheinungsbild bis heute erhalten. Die Hütte ist für jeden Bergsteiger frei zugänglich und wird gerne als Übernachtungsplatz genutzt, um am Lienzer Hausberg den Sonnenunter- oder –aufgang zu erleben. Sie steht im Eigentum des Österreichischen Touristenklubs Sektion Lienz und wurde im Jahr 1994 generalsaniert. Wie Mitglieder der Alpenraute am vergangenen Wochenende feststellen mussten, ist das jüngste, verheerende Orkanereignis auch an der „Linderhütte“ nicht spurlos vorübergegangen. Das Dach wurde samt Unterkonstruktion komplett vom Mauerwerk gerissen und offenbar in die nördlich abfallende Wilde Badstube geblasen. Bereits im Jahr 1942 riss ein Sturm das Dach herunter, damals ins südlich gelegene Hallebachtal. Infolge der Kriegswirren und wichtigerer Aufbauarbeiten dauerte es damals übrigens 16 Jahre bis zur Renovierung. Da die Hütte nunmehr ungeschützt dasteht, Wasser und Schnee bereits eingedrungen sind, muss sie bei einer Renovierung komplett entkernt werden. Material, Maschinen und Arbeiter müssen per Hubschrauber transportiert werden, was die Kosten entsprechend erhöht. Die Kosten der Wiederherstellung der Hütte werden mit 20.000 Euro eingeschätzt.

    Aufruf
    Der ÖTK bittet alle jene, die die „Linderhütte“ schon einmal besucht haben, oder das noch vorhaben, um Unterstützung und eine Spende auf folgendes Konto bei der Lienzer Sparkasse:
    IBAN AT18 2050 7000 0000 8433

    FOTOS: Chris Falkner, Alpenraute Lienz

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  • 06/09/2018 - Harpfe 0 Kommentare
    Lied von Nußdorfer Kindern geht um die Welt

    Wie der Zufall so spielt. Im Musikshop Petutschnig in Lienz wird eine CD verkauft, auf der 26 Kinder aus Nußdorf Lieder für eine Messe singen. Geschrieben und komponiert ebenfalls von einer Nußdorferin, Irmgard Olsacher und auch hier produziert.
    Elisabeth Ziegler-Duregger, die Obfrau des Vereins „Bildung bringt Frieden“ und Mitglied des Interreligiösen Teams Osttirol, die sie dort entdeckte, war begeistert von den fröhlichen Texten und Stimmen. Und nun kommt der zweite Teil des Zufalles. Einige Wochen vorher verschickte die Zentrale der internationalen „Vereinte Religionen Initiative“ eine Einladung, aus allen Teilen der Welt Musikstücke für eine besondere CD zu schicken. Ein in Amerika bekannter Musiker plant damit einen besonderen Beitrag für das „Parlament der Weltreligionen“, das in der ersten Novemberwoche in Toronto, Kanada zusammenkommen wird. Tausende Angehörige von den verschiedensten Glaubensrichtungen treffen sich dort, um über die gemeinsame Arbeit für eine bessere Welt zu sprechen. Das Lied der Nußdorfer Kinder, „Heilig bisch du“ hat ihm sofort gefallen und wird nun der Gruß aus Österreich an die Teilnehmer sein.
    Aber es wird noch weiter um die Welt wandern, da es über 1000 regionale Gruppen der „United Religions Initiative“ URI in 106 Ländern gibt. Jede dieser Gruppen besteht aus mindestens sieben Teilnehmern aus mindestens drei Religionen, die gemeinsame Aktionen in ihrer Region durchführen. Von kulturellen Veranstaltungen bis zur Hilfe bei ganz konkreten Problemen, wie der derzeitigen Flut in Indien.

    Steine aus über 100 Ländern
    Die Europa-Vertreterin im Global Council, Marianne Horling, war im August zu Besuch
    in Lienz, um wieder die „Glocke für Frieden und Freundschaft“ am Hochstein zu läuten. Sie konnte dabei die Steine aus allen Osttiroler Gemeinden bewundern, die in diesem Sommer um die Steine aus über 100 Ländern und von heiligen Orten der Religionen herum geklebt wurden. So dass Frieden und Freundschaft mitten im Bezirk beginnen. Ein Bild vom Turm mit der beeindruckenden Aussicht und einem Bericht über seine Entstehungsgeschichte wurde im Februar an alle 56 URI Gruppen in 19 europäischen Ländern versandt und ziert die URI Europa Facebook Seite. Der Monat um den UNO Weltfriedenstag am 21. September wäre für Familien und Gruppen vielleicht ein guter Grund für einen Besuch am Hochstein. Und jeder kann noch einen persönlichen Stein am Turm deponieren. Wer Steine aus anderen Ländern beitragen kann, bitte beim Interreligiösen Team Osttirol melden, damit sie mit Schild gesichert werden können.
    Tel. 0664/1551520
    Zur Finanzierung dieses und anderer Projekte, werden Kerzen beim Turm angeboten und nun auch schöne „Licht für das Leben“ Kerzen aus Ton, die am Friedhof den vielen Plastikmüll reduzieren könnten. Hergestellt und verkauft in der Werkstatt von „Pro mente“ in der Schweizergasse, in „Silvis Schatzkiste“ in Lienz und im Vereinsbüro.

    Weitere Initiative
    Es gibt noch eine weitere Initiative, die von Osttirol aus in die Welt geht. Seit genau 20 Jahren gibt es das Projekt „Die kleine Eule“, eine Geschichte der österreichischen Autorin Lene Mayer-Skumanz über die Frage, „wer alles erschaffen hat“. Sie wurde inzwischen für eine Internetseite für mögliche LeserInnen in 45 Sprachen in 171 Ländern übersetzt.
    www.kleine-eule.net
    www.little-owl.net
    Das Jubiläum wird im Oktober in Lienz mit vielen Übersetzern am „Eulenweg“ am Schlossberg gefeiert. Die Mitglieder des Vereins „Bildung bringt Frieden“ freuen sich, wenn Sie diese Informationen an Freunde in anderen Ländern weitergeben.

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  • Erich Mair
    13/06/2018 - Harpfe 0 Kommentare
    Mehr als 200.000 Euro für soziale Zwecke gesammelt

    Erich Mair, Alt-Bürgermeister der Marktgemeinde Nußdorf-Debant, Ex-Touristiker, allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für klassische Malerei, bereitet die nächste Charityaktion vor. „Harpfe“-Mitarbeiter Günther Hatz erzählt er von seinem nächsten großen Vorhaben.


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  • 12/02/2018 - Harpfe 0 Kommentare
    Superstar Mikaela Schiffrin stimmte sich in Lienz auf Olympia in Südkorea ein!

    Die 22-jährige US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin genoss kurz vor dem Jahreswechsel 2017 am Lienzer Hauptplatz die Weltcup-Party.

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  • 12/02/2018 - Harpfe 0 Kommentare
    ROTE NASEN Frauenpower für Osttirol

    Zwei neue Clowninnen bringen kleinen und großen PatientInnen zum Lachen

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  • 11/02/2018 - Harpfe 0 Kommentare
    Essen macht Wissen“ in Lienz

    Ein Dinner der besonderen Art wurde am 24. Januar 2018 in der landwirtschaftlichen Lehranstalt Lienz serviert.

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