Essen macht Wissen“ in Lienz

Ein Dinner der besonderen Art wurde am 24. Januar 2018 in der landwirtschaftlichen Lehranstalt Lienz serviert.


Die SchülerInnen versorgten 50 angemeldete Gäste mit feinen Schmankerln aus der Region. Gleichzeitig erfuhren die Gäste an den Tischen Wissenswertes zur Herkunft der Lebensmittel und zu nachhaltigen Initiativen in Tirol. Unter dem Titel „Essen macht Wissen“ wurde dieses besondere Abendessen von mehreren Vereinen, wie der Katholischen Frauenbewegung, den Tiroler Bäuerinnen und dem Klimabündnis Tirol, ins Leben gerufen. Der Abend stand im Zeichen einer nachhaltigen Organisation und wurde deshalb als GOING GREEN TIROL ausgezeichnet. „Bei der Auswahl der Zutaten achtet die Schule bewusst auf Regionalität und Saisonalität, nach Möglichkeit in Bio-Qualität“, erklärt Stephanie Rauscher von Klimabündnis Tirol. „Das schmeckt nicht nur hervorragend, sondern kommt auch dem ökologischen Fußabdruck der Veranstaltung zu Gute.“


Gemeinsam für den Klimaschutz 

Neben dem kulinarischen Genuss und den spannenden Tischgesprächen, war ein Highlight des Abends das Klima- Quiz von Klimabündnis Tirol. Wer weiß zum Beispiel, dass Österreich Europameister beim Fleischkonsum ist? Oder, dass durch biologische Landwirtschaft aktiv Klimaschutz betrieben wird? Die KonsumentInnen haben die Macht eine nachhaltige Wertschöpfung zu fördern, sind die Veranstalterinnen überzeugt. Wer beim Einkaufen auf Regionalität achtet, fördert nicht nur heimische Bäuerinnen und Bauern, sondern setzt auch ein Zeichen gegen den Klimawandel. Kürzere Transportwege bedeuten weniger CO2-Emissionen und leisten damit einen Beitrag zum Klimaschutz. 


Von Frauen für Frauen 

Das Dinner der besonderen Art zeigt, dass nachhaltige Ernährung in der Region nicht nur möglich, sondern auch eine Gaumenfreude ist. Auf dem Speiseplan standen lokale Köstlichkeiten wie Kartoffel-Kren-Suppe mit Räucherforelle und Erdäpfelstroh. Das 5-gängige Menü wurde von den SchülerInnen der LLA Lienz für ein vorwiegend weibliches Publikum gestaltet. So wollten die Veranstalterinnen die Gelegenheit nutzen, speziell Frauen aus den Bereichen Ernährung, Nachhaltigkeit und Klimaschutz vor den Vorhang zu holen.

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